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Laufstrecke Okertalsperre

Für diese Strecke machen wir einen Ausflug in den Harz. Das ist ein bisschen weiter weg, aber es lohnt sich!

Kurzbeschreibung:

  • leichtes Skaten in schöner Umgebung
  • variable Streckenlänge von 8,5 bis 17 km
  • die Strecke ist für Anfänger geeignet
  • Entfernung von Hildesheim ca. 65 km, für die man ungefähr eine Stunde benötigt

Anfahrt:

Die Okertalsperre liegt am nördlichen Harzrand unweit des Goslarer Vorortes Oker. Man fährt auf der B6 in süd-östlicher Richtung aus Hildesheim heraus. Im Verlauf der B6 kommt man an Derneburg und Holle vorbei, fährt durch Baddeckenstedt und lässt Kunigunde rechts liegen. Auf dem vierspurigen Teil der B6 in Goslar folgt man der Beschilderung Oker bzw. Okertal und erreicht nach einigen Straßenwindungen die Staumauer der Okertalsperre.
Kurz vor der Staumauer kann man auf der rechten Seite parken. Der Parkplatz auf der linken Straßenseite ist den Gästen des Restaurant bzw. des Souvenirshops vorbehalten. Auf dem Parkplatz schlüpft man in die Skates und überquert vorsichtig (!) die Straße in Richtung Staumauer.

Streckencharakter:

Die beschriebene Strecke umrundet den östlichen Arm der Okertalsperre.
Die Strecke von der Staumauer im Norden zum Vorstaubecken im Süden (grobe Richtung Altenau) verläuft schön gelegen zwischen Wald und Wasser. Die Strecke hat ein paar lang gezogene Steigungen und Gefälle, ist aber trotzdem durchaus anfängertauglich, wenn grundlegende Bremskenntnisse vorhanden sind. Der Straßenbelag ist wunderbar zum Skaten geeignet – lediglich Wanderer sowie ein paar Verschmutzungen durch Waldfahrzeuge beeinflussen die Fahrt.
Die Strecke von der Vorstaumauer zurück zum Hauptdamm kann auf dem Radweg parallel zur Straße erfolgen. Dieser Weg ist stellenweise unglaublich schlecht (teilw. sehr eng, starke Asphaltschäden (Löcher oder Unebenheiten durch Wurzeln); betrifft den Teil von der Vorstaumauer bis zur Brücke), so dass der Spass hier buchstäblich auf der Strecke bleibt.

Es gibt drei Varianten mit unterschiedlichen Streckenlängen:

  • Hin- und Rückweg zwischen Wald und Wasser. ca. 17 km
  • Hinweg auf Skates bis zur Vorstaumauer ca. 8,5 km, zurück mit dem Schiff
  • Umrundung des östl. Arms: ca. 14 km (geschätzt)

Streckenbeschreibung:

Die folgende Abbildung zeigt die Okertalsperre mit ihren beiden Armen:

Die hier beschriebene Strecke umrundet den östlichen (rechten) Arm der Talsperre.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Staumauer, die auf der Karte oben gerade nicht mehr zu sehen ist:


Hier überquert man die Straße – dabei muss man auspassen, dass man nicht von rasenden Motorradfahrern oder Autos auf die Hörner genommen wird. Wer möchte, kann sich in dem Restaurant „Okerterrasse“ vor der Fahrt noch stärken oder mit Souvenirs eindecken:

Jetzt geht es los: Hinter der „Okerterrasse“ betritt man die Staumauer und fährt über sie hinweg. Dabei lohnt sich unbedingt ein Blick auf die umliegende Landschaft.

Der Weg über die Staumauer:

Wenn man Richtung Süden schaut, dann kann man in der Ferne eine Brücke erkennen. Über diese würde man zurückkommen, wenn man sich später für die Variante 3 mit dem Fahrradweg entschieden hat – aber dazu später mehr.


Mit einem Blick in den Abgrund auf der anderen Seite der Staumauer kann man erahnen, wie tief die Okertalsperre tatsächlich ist:

Das folgende Schild erinnert noch einmal daran, dass man als Skater nicht allein unterwegs ist …

Gut, dann kann es nun endlich auf die erste Etappe vom Hauptdamm zur Vorstaumauer gehen. Die Orientierung ist ganz einfach: An jeder Weggabelung muss man nur darauf achten, dass das Wasser auf der rechten Seite bleibt. Der Rest ergibt sich von ganz allein …

Auf diesem Teil der Strecke führt der Weg auf einer wunderbaren Asphaltdecke zwischen Berghang und Wasser entlang:

Ab und an lohnt auch mal ein Blick zurück …

An vielen Stellen laden Bänke zu einer Pause ein:

Nach der Umrundung von diversen Seitenarmen erreicht man nach ca. 8,5 km die Vorstaumauer:

An der folgenden Kreuzung …

… muss man sich nun zwischen drei Alternativen entscheiden.
Alternative 1 (für die Sportlichen):

Man skatet die gleiche Strecke zwischen Wasser und Wald wieder zurück. Das bedeutet weitere 8,5 km durch schöne Harzlandschaft …

 

Alternative 2 (für die Romantiker):

Man überquert die Vorstaumauer und wendet sich nach erfolgreicher Überquerung nach rechts. Nach wenigen hundert Metern gelangt man zum Anleger der „Aqua Marin“, einem Dampfer, der ruhig seine Runden über den See zieht. Mit diesem kann man bequem, entspannt und voller Romantik zum Hauptdamm zurück fahren.

Die „Aqua Marin“:

Die Fahrtrouten und Fahrzeiten kann man den Aushängen entnehmen.

Infos gibt es auch unter 05329 / 811 oder im Internet auf der Seite der OkerSeeSchiffahrt.

Alternative 3 (für Masochisten, Süße oder Hungrige oder alles zusammen):

Wer sich nun angesprochen fühlt, der fährt über die Vorstaumauer und wendet sich dahinter nach rechts. Es geht nun über einen ziemlich schlechten Radweg parallel zur Straße in Richtung der eingangs erwähnten Brücke. Der Radweg zeichnet sich durch schlecht eingepasste Gullideckel, kaputten Asphalt, Baumwurzeln, Schotterstellen und wahnsinnig engen Passagen aus. Dieser Teil für die Harten unter uns reicht bis zum Institut der TU Clausthal hinter dem „Windbeutel König“. Danach wird der Weg deutlich besser.

Nicht schöner wird der Weg dadurch, dass man parallel zur Straße fährt und man damit dem Gedrön der Mopedfahrer, Busse und Autos ausgesetzt ist. Einen Eindruck der Strecke bekommt man hier …

Entschädigt wird man, wenn man beim “ Windbeutel König “ einkehrt (für Süße). Hier gibt es auch eine Außenterrasse:

Die Fahrt geht weiter parallel zur Straße und nach kurzer Zeit erreicht man die Brücke über die Okertalserre, die man vorhin vom Hauptdamm aus sehen konnte:

Hinter der Brücke wendet man sich nach rechts

Gleich an der Ecke befindet sich die „Brückenschänke“ …

… die für ihre Terrasse und riesigen Portionen bekannt ist (für Hungrige).

Achtung: Die Currywurst XXL mit Pommes gibt es nicht auf einem Teller sondern auf einer silbernen Vorlegeplatte … .

… der Preis ist mit 5,30 Euro sehr moderat!

Nun geht es auf die letzten Meter …

Der Weg ist gut und mit vollem Magen läuft sich der Rest bis zur Hauptmauer fast wie von selbst.

Hinweise:

  • Die Alternative 3 eignet sich nur für Leute, die etwas beim „Windbeutel König“ oder in der „Brückenschänke“ essen möchten.
  • Die „Brückenschänke“ kann man besser über den Radweg vom Hauptdamm erreichen.

 

Text & Fotos: Christian Mittendorf

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